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    <title>alma criolla - der blog - Trekking</title>
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    <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 20:12:22 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: alma criolla - der blog - Trekking - willkommen in meiner kleinen welt - s.a. www.almacriolla.de</title>
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    <title>Wasser statt Berge</title>
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            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Eigentlich wollten wir wandern gehen. Dann wurde relativ spontan umdisponiert, und alle wollen paddeln gehen. Im Schlauchboot die Isar hinab, von Bad Tölz bis Wolfratshausen. Im Prinzip ne super Idee von &lt;a title=&quot;Sabine&quot; href=&quot;http://www.call-a-flower.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#cc8000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Sabine&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;, paddeln finde ich ja schon seit langem auch sehr reizvoll, es fehlte nur immer an der Gelegenheit.&lt;br /&gt;Aber andererseits, ich kann noch nicht paddeln, und dann auch noch mit 7 Leuten, die ich kaum oder gar nicht kenne. Erst 1x war ich bei ihrem monatlichen Reisestammtisch dabei. Auweia!! Nein danke, damit bin ich dann doch überfordert.&lt;br /&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bootstour16-kl.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=496,width=655,top=143.5,left=192,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; href=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/Bootstour16-kl.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: left; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;83&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/Bootstour16-kl.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Schliesslich hab ich mich überwunden, und bin doch mitgegangen. Und ich hab es nicht bereut. Es wurde ein toller Ausflug (hier die &lt;a href=&quot;http://www.sporttracks20.pepes-welt.de/Reisestammtisch_22-06-2008_ISAR-BadToelz&gt;&gt;Wolfratshausen.html&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#cc8000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;GPS-Daten&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt; von &lt;a title=&quot;Peter&quot; href=&quot;http://www.peter-kommt-mit.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#cc8000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Peter&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;), dem von mir aus gerne weitere folgen können!! Mein Dank geht daher an alle, die sie mich wie selbstverständlich in ihrem illustren Kreise aufgenommen haben, und ganz besonders an &lt;a title=&quot;Thomas&quot; href=&quot;http://www.simoneit.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;, in dessen Kanadier ich mitfahren durfte, und der schwer mit mir zu kämpfen hatte, ohne es sich anmerken zu lassen! &lt;br /&gt;Die nächste Bootspartie ist zwar schon geplant, aber -zumindest zu meinem Bedauern- an genau dem Wochenende, wo ich endlich mal wieder beim Reiten bin...&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  
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    <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 21:03:28 +0200</pubDate>
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    <title>Weitwanderweg oder Partymeile</title>
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            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Ich hatte mich zu einer 10-tägigen Weitwanderung angemeldet. Bei Wikipedia finde ich dazu eine Definition, die auch meinem Verständnis weitgehend entspricht:&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#cc8000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;Trekking&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt; bezeichnet eine besondere Form des Wanderns, das Zurücklegen einer längeren Strecke mit Gepäck, über einen längeren Zeitraum und unter &lt;u&gt;weitestgehendem Verzicht auf eventuell vorhandene Infrastruktur&lt;/u&gt;. Die Motivation liegt meist im intensiven &lt;u&gt;Erlebnis unverfälschter Natur&lt;/u&gt; oder noch weitgehend ursprünglicher Kulturen &lt;u&gt;abseits der Zivilisation&lt;/u&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Der Veranstalter hat &lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#cc8000&quot;&gt;&#039;sich zum Ziel gesetzt, das „Erlebnis Natur – Tier – Mensch&amp;quot; in den Mittelpunkt zu stellen&#039;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/CIMG4564-kl.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=665,width=893,top=59,left=73,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; href=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG4564-kl.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;81&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG4564-kl.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Hingegen muss ich mich von Anfang an fragen, ob es sich hierbei nicht um einen Tippfehler handelt, und es statt „Tier“ eigentlich „Bier“ heissen sollte. Selbst bei gutem Wetter wird kein noch so verqualmter und miefiger Gasthof ausgelassen. Die Mehrzahl der Teilnehmer befindet sich im Dauerrausch, mit all seinen Folgen. Das Ballermannklischee könnte nicht besser dargestellt und bestätigt werden.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Im weiteren ist eine der logischen Konsequenzen auch, dass bei entsprechendem Konsum natürlich nicht mehr auf die vorhandene Infrastruktur an Bankomaten verzichtet werden kann. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Wikipedia sagt weiter: &lt;/font&gt;&lt;font color=&quot;#cc8000&quot;&gt;&lt;em&gt;Das Unterwegssein aus eigener Kraft, mit &lt;u&gt;einfachen Mitteln und geringen Ansprüchen&lt;/u&gt; ist der Schlüssel zum intensiven Erlebnis, zur Rückbesinnung auf die Wurzeln des Lebens. Für viele Menschen unserer hoch technisierten Welt ist Trekking ein Gegenpol zur Berufsbelastung, die Verwirklichung ihrer Sehnsüchte nach &lt;u&gt;elementarer Natur und dem Leben in und mit dieser Natur&lt;/u&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Auch der Veranstalter wirbt mit diesem Erlebnis, mit Stille und Ruhe. Und er verspricht Abenteuer und Naturerfahrung.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Stattdessen werden wir mehrfach am Tag von klingelnden Handys aus den Gedanken gerissen, während des Wanderns irgendwo im Wald oder über einen Feldweg, und die Anrufe werden lautstark entgegen genommen, und verhindern zwangsläufig das Abschalten und Loslassen vom Alltag.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Auch reicht es nicht mehr, abends die Isomatten einfach im Heustadl eines Bauern auszurollen. Es muss gepflegt im Gasthof genächtigt werden, wenn möglich gar im Einzelzimmer. Zugegebenermassen behagt aber auch mir der Gedanke nicht, mich inmitten einer Horde Betrunkener schlafen legen zu müssen.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Last but not least: Mitten in München lebend und mind. 1 Std./Tag in den Auspuffgasen auf dem mittleren Ring und auf der A9 verbringend, habe ich mich auf die frische Luft in unberührter Natur gefreut. Stattdessen komme ich vom Regen in die Traufe, und stecke nun unausweichlich im noch weitaus unangenehmeren Dauerqualm, von früh morgens noch vor dem Frühstück bis spät abends. Keine Chance, sich dem zu entziehen. Es wird geraucht im Sitzen - selbst beim Essen ist immer mind. 1 Zigarette an -, im Stehen und im Gehen, wahrscheinlich sogar auch noch im Liegen, aber wenigstens das entzieht sich meiner Kenntnis. Von Tag zu Tag, und von Zigarette zu Zigarette wird es nerviger und unerträglicher, und noch nie zuvor hab ich das Ende meiner Urlaubstage derart herbeigesehnt wie diesmal, kein Abschied ist mir jemals leichter gefallen. Obwohl die Truppe durchwegs eigentlich nett, sympathisch und lustig ist, und ich mir sonst durchaus vorstellen könnte, eine nette Zeit mit ihnen zu verbringen. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;Schade.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt; 
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    <pubDate>Tue, 27 May 2008 20:52:56 +0200</pubDate>
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    <title>Youtube-Clip in eigener Sache</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Reiten</category>
            <category>Südamerika</category>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Warum bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen? Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht, oder so ähnlich.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Jedenfalls kam mir die Idee, einen eigenen Clip einzustellen. Er ist noch nicht fertig, es fehlt noch ein einleitender Kommentar und ein paar knappe aber treffende Parolen, für die ich eine männliche Stimme brauche. Das Bildmaterial ist auch nicht das Beste, und nach und nach werde ich die ein oder andere Sequenz austauschen. Weiss auch noch nicht, ob mich die Hintergrundmusik überzeugt...&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Vorläufig sieht das Ergebnis also so aus:&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/jVwmPgZmsZc&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;288&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Konstruktive Kritik und Anregungen willkommen!!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 11 May 2008 09:31:48 +0200</pubDate>
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    <title>Schneeschuhtour zur Mühlhornwand</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/44-Schneeschuhtour-zur-Muehlhornwand.html</link>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_4552-kl.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=975,width=1295,top=-96,left=-128,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; href=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/IMG_4552-kl.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: left; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;83&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/IMG_4552-kl.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;Trotz der Vorfreude fällt uns das frühe Aufstehen zugegebenermaßen etwas schwer, und auf die Minute genau erreichen wir den Zug am Hauptbahnhof. Wir hätten ja lieber einen späteren Zug genommen, aber mein Bruder war nicht dazu zu bewegen, uns später als 8:30 in Rosenheim abzuholen. Von hier geht es noch weiter zum Ausgangspunkt unserer Tour, dem Parkplatz am Ortseingang von Sachrang (738m). &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;Zunächst geht es über Forststraßen und Waldschneisen bergauf, dabei bleiben unsere Schneeschuhe am Rucksack festgeschnallt. Nach etwa einer Stunde des Anstiegs zeigt sich die noch tief verschneite Bergwelt in ihrer vollen Pracht, sodaß wir ab hier endlich doch noch die Schneeschuhe anlegen können. Bei herrlichem Wetter mit tiefblauem Himmel ist dann nach weiteren zwei Stunden schweißtreibendem und etwas steilerem Aufstieg über nunmehr freie Almhänge die Kammhöhe&lt;span&gt; &lt;/span&gt;mit 1659 m erreicht. Ein rundum grandioses Bergpanorama mit schier unbegrenzter Fernsicht entschädigt uns &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;für die durchgestandenen Anstrengungen&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;. Nach einer kurzen Rast auf dem unauffälligen Gipfel ohne Kreuz steuern wir über einen weniger steilen Weg, der uns einsam &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;durch die tief verschneite und im Sonnenlicht glitzernde weisse Pracht führt, &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Tahoma&quot;&gt;die gemütliche Priener Hütte an, wo wir die wohlverdiente Jause nachholen. Die Uhr oder vielmehr der bereits recht tiefe Sonnenstand mahnt leider schon bald zum Aufbruch und so erfolgt der weitere Abstieg zum Ausgangspunkt zurück. Voll zufrieden mit dem Erlebten aber auch erschöpft treten wir die Heimreise an.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Thu, 14 Feb 2008 23:40:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wintertraum</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/37-Wintertraum.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Vor zwei Jahren hab ich Silvester tanzend auf Marina&#039;s Tangofest gefeiert. Es war ein schönes Fest!&lt;br /&gt;Auch letztes Jahr haben wir viel getanzt, diesmal auf dem Tollwood. &lt;br /&gt;Und dieses Jahr? Ganz anders!! Ein Traum. Ein Wintertraum. Leider nur ein sehr flüchtiger Traum! Mit Worten nicht zu beschreiben, daher versuch ich es gar nicht erst:&lt;/font&gt;&lt;/span /&gt;&lt;/font /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/oUbTV_YEAPc&amp;rel=0&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;288&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Erst hatte ich die Bilder mit Pablo Neruda&#039;s &amp;quot;Viento en la Isla&amp;quot; in der Version von Maná unterlegt. Es passte nicht schlecht, aber doch nicht gut genug, denn es klang arg traurig. Auch noch nicht perfekt, aber schon besser war dann &amp;quot;Adonde Vayas&amp;quot; von der Argentinierin Soledad Pastorutti. Aber ich war immer noch nicht zufrieden (am 31.01.). Das ist natürlich auch stark stimmungsabhängig, und die schwankt derzeit noch sehr bei mir. Heute (02.02.) versuch ich es mit &amp;quot;Tambores del Sur&amp;quot;. Wer mich kennt, der weiss, dass mir diese Zeilen quasi auf den Leib geschrieben sind, und mehr oder weniger direkt haben sie auch mit diesem Silvester zu tun:&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#cc8000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;em&gt;...Suenan en mi corazón, tambores del sur.&lt;br /&gt;Corre por mis venas ese fuego que quema. &lt;br /&gt;Llenan el alma de emoción. tambores del sur. &lt;br /&gt;Y camino lento con mi sueño...&lt;br /&gt;...Con mi sueño!!!&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 02 Jan 2008 22:01:00 +0100</pubDate>
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    <title>nachträgliche Impressionen vom Lama-Trail...</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/43-nachtraegliche-Impressionen-vom-Lama-Trail....html</link>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;...gibts jetzt auch hier zu sehen: &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/6OcNNiwjJTk&amp;rel=0&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;288&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Mon, 17 Dec 2007 19:36:00 +0100</pubDate>
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    <title>Tiroler Lamatrail</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/32-Tiroler-Lamatrail.html</link>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: left; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;98&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/zorro-mini.jpg&quot; width=&quot;130&quot; /&gt;Ich habe es also doch getan, und bin den Tiroler Lamatrail mitgegangen. &lt;br /&gt;Sollte ich den Bericht dazu nun gleich hier an dieser Stelle, also auf meiner Webseite unter „Zuhause“ einstellen, oder doch eher unter „Unterwegs“? Ich war mir gar nicht schlüssig, irgendwie passt er hier so gut wie da. Schliesslich hab ich mich doch für &amp;quot;&lt;a title=&quot;alma.criolla/unterwegs&quot; href=&quot;http://www.geocities.com/alma.criolla/unterwegs/unterwegs.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unterwegs&lt;/a&gt;&amp;quot; entschieden. Einerseits, weil ich dort die dazugehörigen Bilder besser einfügen kann, aber vor allem auch, weil die Rubrik den Untertitel „meine wichtigsten&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot;&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;Stationen“ trägt. Und da gehört dieses einmalig intensive und bewegende Erlebnis auf jeden Fall dazu. Mag sogar sein, dass es eine für mich ganz neue Ära einleitet, weil mir wieder mal ganz deutlich gezeigt wurde, dass man gar nicht in die Ferne schweifen muss, um das Gute zu finden. Etwa so wie Janosch und sein Freund, die ihr Zuhause erst bei ihrer Suche nach dem oh wie schönen Panama neu entdeckt und schätzen gelernt haben.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 21:57:00 +0200</pubDate>
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    <title>mal wieder Urlaub?</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/30-mal-wieder-Urlaub.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot; face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 5px; FLOAT: right; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; src=&quot;http://www.almacriolla.de/unterwegs/peru/pe4-05a.jpg&quot; height=&quot;130&quot; /&gt; Es ist ruhig geworden in meinem Blog. Seit ich am 01. April (kein Scherz) meinen neuen Job – nach Jahren nun wieder in Vollzeit – angetreten habe, komme ich neben der Arbeit zu kaum was anderem mehr. Immerhin macht der Job echt Spaß, somit ist die Situation nicht allzu tragisch. Und trotzdem, zum Dauerzustand sollte das so auch nicht werden. Und so fange ich jetzt langsam an, mir wenigstens um meinen Urlaub Gedanken zu machen. Nix großes, aber ein paar Tage raus dem Trott wären schon nicht schlecht. Und so bin ich am Überlegen, ob ich mich nun der 10-tägigen Tiroler Lamatrekking-Tour (&lt;a href=&quot;http://www.dolomitenlama.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.dolomitenlama.at&lt;/a&gt;)&lt;/font&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot; size=&quot;2&quot; face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt; anschliessen soll. Mit einem Lama am Führstrick durch die Berge, das wär doch mal was. Und trotzdem, ich zögere noch, die aktuelle Wetterlage ist nicht unbedingt motivierend, und eigentlich sind solche pauschalen Gruppentouren auch nicht wirklich mein Ding. Andererseits, wenn ich nicht völlig alleine was machen will, was bleibt mir großartig anderes übrig? Mal schauen...&lt;/font&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 08 Jul 2007 14:31:52 +0200</pubDate>
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    <title>Ganz spontan: Trekking-Partner gesucht f. Anfang November</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/8-Ganz-spontan-Trekking-Partner-gesucht-f.-Anfang-November.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Reiten</category>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#666666&quot;&gt;In der Woche vom 30.10.-05.11. möchte ich nochmal raus. Ich hab noch keinerlei konkreten Vorstellungen und bin offen für Ideen wie Pferde-, Kanu-, Lama- oder Eseltrekking, oder einfach ne Hüttentour, vielleicht geht auch schon ne Schneeschuhtour, oder Hundeschlitten... Übernachtung im Zelt oder auf Hütten... &lt;br /&gt;Also, wer kommt mit? Bin gespannt auf eure Vorschläge!&lt;/font&gt;  
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    <pubDate>Tue, 17 Oct 2006 12:47:49 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Wochenende in Oberstdorf</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/2-Ein-Wochenende-in-Oberstdorf.html</link>
            <category>Trekking</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jeanette)</author>
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    &lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;p /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG3430a.jpg&quot;&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG3430a.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; align=&quot;right&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;auf dem Schüsser&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nachdem ich den Mittwoch aufgrund des vorausgesagten schlechten Wetters noch unentschlossen zuhause versandelt habe, fahre ich also am Donnerstag spontan nach Oberstdorf. Eigentlich möchte ich dort an einem 2-tägigen Kanukurs teilnehmen. Vor Ort stellt sich aber leider raus, dass der wohl mangels weiterer Teilnehmer ausfallen wird.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Hmmm, was nun? Am Frühstückstisch in der Pension, wo ich zum Glück noch ein schnuckeliges kleines Zimmer bekommen habe, hat man schon das richtige Alternativprogramm für mich: „Fahren Sie doch einfach mit der Seilbahn hoch, so wie wir, oben haben Sie jede Menge Wege, alles wunderbar geteert, da können Sie schön wandern, und ohne dass Sie steigen müssen! Wunderschön, herrlich!!&amp;quot; – Na prima. Ich halte es in dem Moment für besser, nicht zu sagen, was ich tatsächlich denke. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jedenfalls, das Wetter ist nicht so schlecht, ganz leidlich, und es soll trocken bleiben. Keine allzu schlechten Voraussetzungen also, um zur Fiderepasshütte und weiter über den Schüssen zu laufen. Meinen Entschluss, alles zu Fuss zu machen verwerfe ich allerdings doch recht schnell, als ich an der Talstation der Fellhornbahn ankomme und an der riesigen Baustelle entlang nach oben blicke. Vielleicht sollte ich wirklich den Rat meiner Tischnachbarn beherzigen und den schnelleren und komfortablen Weg wählen. Ok, ich zwänge mich also wie alle anderen in die volle Gondel. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ist es nicht paradox, dass man jede Menge Geld bezahlt, um mit der Bahn schnell jene Etappe zu überwinden, die aber erst durch eben jene Bahn, für die man jetzt bezahlt, so unattraktiv und trist geworden ist, dass man sie möglichst schnell hinter sich lassen möchte?!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;An der Mittelstation steige ich aus, ab hier gibt es einen wunderschönen, herrlichen Lehrpfad, an dem in regelmässigem Abstand wunderschöne, herrliche, nagelneu blitzende, hypermoderne und sicher witterungsbeständige stählerne Schaukästen aufgestellt sind, die den werten Gästen, die sich auch heute zahlreich hier tummeln, die Natur näher bringen sollen. Immerhin, sie lenken die Aufmerksamkeit des Besuchers derart ab, dass man die Sessellifte und die Schipisten, die man kreuzen muss, kaum noch wahr nimmt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach kurzer Zeit zweigt endlich links vom Hauptweg ein kleinerer Weg Richtung Fiderepasshütte ab. Hier trennen sich die Wege der Tagestouristen von denen der Bergwanderer. Alleine bin ich zwar immer noch nicht, aber das Feld lichtet sich deutlich und es wird ruhiger. Die Hütte selbst ist aber noch ganz ordentlich besucht. Mag sein, dass das daran liegt, dass ich gerade zur Mittagszeit hier ankomme, und dass mittlerweile die Sonne sich hat durchsetzen können. Dass all die Leute auf den Mindelheimer Klettersteig wollen, bei dessen Anblick von unten von der Hütte aus betrachtet mir bereits schlecht wird, kann ich mir kaum vorstellen. Ist mir aber auch egal. Auf den Schüsser jedenfalls wollen sie auch nicht, da bin ich dann wirklich fast ganz alleine unterwegs. Der Anstieg ist aber auch ganz ordentlich, sodass ich eigentlich schon ganz froh bin, hier nicht absteigen zu müssen. Allerdings nur so lange, bis ich etwa auf halbem Weg doch noch jemandem begegne, der mich dabei vorsichtig darauf aufmerksam macht, dass die andere Seite noch weitaus felsiger und steiler sei, und mit einem Schlag meine Hoffnung auf einen leichteren Abstieg zunichte macht. Besorgt will er dann noch wissen, ob ich denn wohl klettern könne. Auch das noch!! Scheisse!!! &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Zurück will ich jetzt aber auch nicht mehr. Wenigstens will ich es mir doch mal anschauen. Immerhin, das Panorama vom Gipfel aus entschädigt für alle Mühen. Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich wieder runterkomme. Weia, ganz schön steil und felsig, wie der Bergkamerad schon gesagt hat. Ich komm ganz schön ins Schwitzen, und bin heilfroh, als ich endlich den flacheren Sattel erreiche.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Den restlichen Weg zurück zur Fellhornbahn hab ich unterschätzt, es zieht sich ganz schön, und angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit würde ich dann doch lieber wieder mit der Bahn zu Tal fahren. Als ich den Abzweig erreiche, wo es links zur Bergstation und rechts zur Talstation geht, muss ich erkennen, dass ich es nicht rechtzeitig zur letzten Talfahrt schaffen werde, und muss den Fussmarsch antreten. Angegeben sind 2 ¾ Stunden, es ist halb fünf. Das würde bedeuten, es wird längst dunkel sein, bis ich unten ankomme. Da ist auch die Aussicht auf Vollmond nur ein schwacher Trost, wer weiss schon, ob das Wetter wirklich hält, schliesslich soll es umschlagen und es soll morgen sogar Schnee geben. Also beeil ich mich, und schaffe den Abstieg schlussendlich in gut 1,5 Stunden. Der hat mir dann aber auch vollends den Rest gegeben, knieabwärts tut mir alles weh, die Knie, die Waden, die Knöchel, die Fussballen, und in der Pension angekommen falle ich nach einer kurzen wohltuenden Dusche nur noch ins Bett.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Am nächsten Morgen bin ich daher gar nicht so traurig über den Regen, der inzwischen eingesetzt hat, und erst recht nicht über den ausgefallenen Kanukurs. Ich könnte mich sowieso nicht bewegen. Bei dem Wetter bleibt einem nicht viel übrig, als das übliche Pflichtprogramm zu absolvieren: ich lasse mich durch die Breitach-Klamm schleusen. Was soll ich sagen? Eigentlich ganz nett. Für meine Begriffe aber zu überlaufen, zu sehr erschlossen, zu leicht zugängig gemacht. Dadurch büsst das Naturschauspiel doch sehr viel ein von seinem ursprünglichen Reiz, seiner Kraft und seiner Macht. Im Winter mag es wirklich noch sehr schön sein, wenn die Felsen von Eiszapfen eingenommen werden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Der Anruf von Thomas reisst mich aus meinen Gedanken. Er ist inzwischen auch in Oberstdorf angekommen, und wird am Eingang der Klamm auf mich warten. Prima! Wir fahren zusammen nach Fischen, wo wir im Wald die Vögel und Eichhörnchen füttern. Naja, letztere sind wohl schon sehr verwöhnt, sie schnuppern nur mal kurz, verschmähen dann aber unsere extra für sie gekauften Erdnüsse. Umso mehr freuen sich die Lamas, die in der Nähe weiden, so bleibt mehr für sie übrig. Sie wollen uns gar nicht mehr weg lassen, bis die Tüte ganz leer ist.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Am Abend ist Wellness angesagt in der Therme von Oberstdorf. Vielleicht bin ich dann morgen wieder fit, das Wetter soll ja auch wieder besser werden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Und tatsächlich, morgens schon blauer Himmel. Meine Beine sagen zwar eigentlich immer noch nein, aber sie werden einfach nicht gefragt. Der Bus zurück Richtung München geht leider schon um 15.40, eine grosse Tour ist da nicht mehr drin, aber immerhin noch ein schöner Abstieg vom Nebelhorn aus (da lob ich mir dann doch wieder die Seilbahn, wenn es sie schon gibt!) an den Geissalpseen vorbei ins Tal, bei prächtigem Wetter. Am Geissfusssattel geniessen wir einfach nur das Panorama, und überhören geflissentlich das Live-Konzert irgendeines Blasorchesters, das von der Gipfelstation herüberschallt. Zu meiner Überraschung packt Thomas dann noch einen Kuchen aus, den er vorher noch extra selber gebacken hat! Köstlich!! Da ist es kein Wunder, dass wir insgesamt doch etwas länger brauchen als die veranschlagten 5 Stunden. Ein schöner Abschluss für ein doch noch recht gelungenes Wochenende, da macht es auch gar nichts, dass ich am Ende meinen Bus verpasse.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jetzt fragt mich bitte bloss nicht, wann ich denn das nächste Mal wieder Tango tanze. Das dauert gezwungenermassen noch ein paar Tage...&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Mon, 09 Oct 2006 19:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>Hüttenwanderung im Virgental / Osttirol</title>
    <link>http://almacriolla.1on.de/archives/1-Huettenwanderung-im-Virgental-Osttirol.html</link>
            <category>Trekking</category>
    
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    &lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG3299a.jpg&quot;&gt;&lt;img height=&quot;78&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://almacriolla.bloggsberg.de/uploads/CIMG3299a.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Zupalsee-Hütte&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Kurze Version:&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Von Virgen (1200m) über die Wetterkreuzhütte (2100 m) zur Zupalseehütte (2350 m). Weiter zur Lasörling-Hütte (2300 m), und über das Berger Törl (2800 m) zur Berger-See-Hütte (2200 m). Nochmal weiter über den Muhs-Panorama-Weg, die Michltalscharte (2750 m), den Kleinbachboden (2400 m) und die Rote Lenke (2800 m) zur Reichenberger Hütte (2600 m). Von dort wieder hinab auf die Pebellalm (1500 m). Eine wirklich geniale Tour, mit urwenig Leuten unterwegs, ohne überfüllte Hütten, und bei genialem Wetter, das nur am letzten Tag ein klein wenig eintrübte!!!!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Lange Version:&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Der letzte Urlaub ist schon wieder lange her, wann es den nächsten gibt, steht noch in den Sternen. Also sollte wenigstens die Chance auf einen Kurztrip genutzt werden, wenn ich schon 5 freie Tage quasi geschenkt bekomme. Man muss ja nicht gleich den Kontinent wechseln, auch vor der Haustür kann man sicher jede Menge erleben. Man könnte Kanu wandern, oder ein Stück vom Jakobsweg gehen, eine Hüttenwanderung machen oder einen Städtetrip nach Barcelona… &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Schliesslich soll es die Hüttenwanderung werden. Marisa hat noch jede Menge Urlaub, hat von ihrem Physiotherapeuten, der sie nach ihrer Schulteroperation betreut, grünes Licht bekommen, und kommt also auch mit. Perfekt, denn wir sind schon ein recht gut eingespieltes Team, auch wenn wir sowas in der Form noch nie gemacht haben, und auch noch keine Ahnung haben, wo es hingehen soll. Mein Bruder hat jede Menge Material und hilft aus. So suchen wir uns 3 Routen aus, das Wetter soll entscheiden. Doof nur, dass es in diesen Tagen in der ganzen Alpenregion schönes Wetter geben soll. Wir müssen also mal wieder selbst die Entscheidung treffen, und so nehmen wir einfach die Route mit der kürzesten Anfahrt: wir wollen den Lasörling Höhenweg in den Hohen Tauern gehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Dazu fahren wir am Mittwoch bis Virgen, wo wir das Auto stehen lassen, und von dort aus gelangen wir in einem recht gemütlichen Anstieg über die Wetterkreuzhütte bis zur Zupalseehütte. Es bleibt dabei genug Zeit immer wieder hinüberzuschauen zum grossartigen Panorama vom Venediger Höhenweg. Wir sind ganz allein unterwegs, es begegnet uns keine Menschenseele. Die Sonne scheint warm auf den Rücken, und taucht die Gletscher in gleissendes Spätnachmittagslicht. Wir erwischen gerade noch ihre letzen Strahlen, als wir die Zupalseehütte erreichen verschwindet sie hinter einem der hohen Gipfel. Das macht aber nichts, drinnen in der Hütte werden wir freundlich von der Wirtin empfangen, die im Kamin schon Feuer geschürt hat, und uns wenig später ihr köstliches hausgemachtes Gulasch serviert. Wir verbringen einen wahrhaft zünftigen Hüttenabend, für die Stimmung sorgt die 6-köpfige holländische Männertruppe, die uns mit Gitarre und Akkordeon unterhalten. Das nette Linzer Pärchen ist nicht zum ersten Mal hier, und die beiden empfehlen uns am nächsten Tag über die Lasörling-Hütte noch weiter bis zur Berger-See-Hütte zu laufen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nach einem leckeren und stärkenden Bauernfrühstück geht’s weiter. Bis zur Lasörling-Hütte geniessen wir den Höhenweg, der nach wie vor nur leicht ansteigt. Danach wird es bald steiler, und es dauert nicht lange, bis wir beide zum ersten und längst nicht zum letzten Mal keuchend diejenige verfluchen, die diese Schnapsidee hatte, hierher in die Berge zu kommen… Aber wir kämpfen uns weiter vor, bis wir ungläubig vor dem letzten Anstieg vom Berger Törl stehen. Es kann einfach nicht sein, dass wir wirklich da hoch müssen! Völlig unmöglich! Irgendwo müssen wir uns verlaufen haben, und einen falschen Abzweig genommen haben. Aber ein Blick auf die Karte verrät, es gibt keinen anderen Weg. Scheisse!! Zurück wollen wir jetzt auch nicht mehr, also müssen wir wohl oder übel da rüber. Scheisse! Ich versichere Marisa, dass der Weg nicht wirklich schwierig ist, einfach nur anstrengend. Obwohl ich mir eigentlich darüber selber gar nicht so sicher bin. Aber geht nicht gibt es bekanntlich nicht. Und sogar die allerletzten Höhenmeter, die mit Drahtseil gesichert sind, schaffen wir schliesslich ohne abzustürzen. Und wir staunen nicht schlecht über uns selbst!! Jetzt müssen wir nur noch runter, ganz unten können wir am See schon die Hütte erkennen. Aber bis dahin ist es noch ein langer und noch anstrengenderer Weg. Wir sind heilfroh, als wir es endlich geschafft haben, und können es immer noch nicht so richtig glauben, als wir über den See hinweg zurückschauen auf die teilweise nahezu senkrecht aufsteigende Wand, an der wir irgendwie heruntergekommen sein sollen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;An diesem Abend ist mit uns nicht mehr zu rechnen. Es ist uns auch egal, dass hier die Dusche angeblich nur ein schwaches Rinnsal hergibt, wir probieren es nicht mal aus und fallen nach dem Essen nur noch ins Bett. Trotzdem ist an Schlaf kaum zu denken, beide können wir nicht einschlafen, warum auch immer. Am Lärm einer überfüllten Hütte kann es jedenfalls nicht liegen, wir haben unser eigenes kleines Zimmer, das andere Pärchen ist nicht zu hören, und auch die drei Leipziger Jungs, die noch nach uns eintreffen und das Zimmer neben uns belegen, sind nicht so laut, dass sie stören würden. Eigentlich verspüre ich überhaupt keine Lust mehr, heute noch einmal aus dem Bett zu steigen und mich auch nur noch 1 Meter zu bewegen. Marisa geht es auch nicht anders und sie ist zu nichts zu überreden, und so treiben mich die Verzweiflung und der Durst doch nochmal einen Stock tiefer, wo ich fröhlich von den drei Jungs empfangen werde. Sie haben schon vom „Abenteuer&amp;quot; ihrer Zimmernachbarinnen gehört und sind natürlich neugierig. Ich komme nicht aus und muss berichten. Marisa muss oben leider etwas länger auf ihren Durstlöscher warten, es wird doch noch ein netter Tagesabschluss… &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Etwas gerädert, mehr von der kurzen Nacht als von der gestrigen Anstrengung, schleppe ich mich zum Frühstückstisch. Aber ein Blick nach draussen auf das herrliche Panorama bei strahlend blauem Himmel, lässt schnell wieder Freude aufkommen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Wir finden, wir haben es uns redlich verdient, also wollen wir es heute wieder etwas gemütlicher haben, da kommt uns der Panorama-Weg zur Lasnitzer Hütte gerade recht, und wir lassen es etwas ruhiger angehen und brechen als letzte auf. Trotzdem haben wir die Leipziger Jungs bald wieder eingeholt, und lassen sie zunächst hinter uns. Auch heute bleiben sie die einzigen Menschen, denen wir den ganzen Tag begegnen. Die Murmeltiere, die sich immer schnell aus dem Staub machen, sind weit in der Überzahl. Und auch eine ganze Herde Gemsen gibt uns die Ehre. Es ist noch nicht mal Mittag, als wir unter uns die Lasnitzer Hütte erblicken. So früh hatten wir damit noch nicht gerechnet, wir liegen also gut in der Zeit, und könnten es auch bis zur Reichenberger Hütte schaffen, wo auch unsere Jungs hinwollen. Marisa hat die Karte, und ich überlasse ihr die Routenwahl. Die Jungs wollen den einfacheren Weg gehen. Wir natürlich auch. Daher sind wir etwas perplex, als wir erkennen, dass die woanders abbiegen als wir. Aber wir sind uns sicher, dass die sich vertan haben müssen, wir liegen richtig!! - Oder doch nicht? Wir haben den viel steileren Anstieg, viel schneller gewinnen wir an Höhe, und schon bald blicken wir auf die drei Ameisen hinab, die sich den anderen Weg hinaufquälen. Bestimmt wird es danach für uns viel einfacher, denken wir erst noch zuversichtlich. Unsere Stimmung sinkt allerdings schnell, als wir endlich den ersten Gipfel erreicht haben, und vor uns nichts weiter sehen als nur noch mehr Gipfel in scheinbar unerreichbarer Höhe. Scheisse!! Wer hatte diese blöde Schnapsidee??!! Und wer hat diese verdammte Route ausgesucht??!! Verflucht!! Es hilft alles nix, wir müssen weiter. Erst wieder etwas hinunter. Warum hat man hier noch keine Brücke gebaut, oder wenigstens Rolltreppen?! Wir quälen uns über Geröll und steile Anstiege weiter, hinab und wieder hinauf. Gar nicht mehr sicher, dass wir heute überhaupt noch irgendwo lebend ankommen werden, denn wieder bleiben uns Passagen mit Drahtseilen nicht erspart. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Es kommt uns wie Stunden vor, als wir endlich den eigentlichen Gipfel erklommen haben. Auf der anderen Seite kriechen tief unter uns drei Ameisen, sie haben ihren Grat längst hinter sich gelassen, und sind uns jetzt bestimmt eine Stunde voraus. Waren die also doch richtig. Aber das ist jetzt Nebensache. Wir blicken in ein Tal, das nur von weiteren Gipfeln umgeben ist. Zwischen der Alm unter uns und der Reichenberger Hütte liegt noch ein weiterer Grat, über den man drüber muss. Wir haben keine Lust mehr. Aber wir haben keine Wahl, hier oben können wir nicht bleiben, wir müssen weiter. Mit tiefster Überzeugung kündigt Marisa beim Abstieg schon an, dass sie heute ganz sicher nirgends mehr hinauf steigen wird. Scheisse, schöne Aussichten! Naja, ich lass sie erstmal reden. Weiss auch nicht, ob ich nochmal irgendwo rauf möchte heute. Eigentlich eher nicht. Erstmal Pause auf der Alm. Wir studieren die Karte. SCHEISSE!! Keine besonders aussichtsreichen Perspektiven. Der Weg hinunter ins Tal ist weitaus länger als jede mögliche andere Überquerung, und abwärts ist sowieso anstrengender als hinauf. Dann könnten wir noch zurück zur Lasnitzer Hütte, diesmal über den richtigen Weg, den unsere Jungs genommen hatten. Aber der ist auch nur 50 m niedriger als der Aufstieg zur Roten Lenke, der Überquerung zur Reichenberger Hütte. Was bleibt uns übrig, wir nehmen die Verfolgung auf. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Zum Glück ist der Anstieg diesmal weitaus weniger schlimm als er von weitem ausgesehen hat, und wir kommen überraschend gut voran. Selbst die Rucksäcke wiegen auf einmal nicht mehr so schwer. Und der Abstieg zur Hütte, die vom Gipfel aus schon in fast greifbarer Nähe scheint, ist dann nur noch ein Spaziergang. Wir schaffen es dann sogar noch rechtzeitig, um unser erstes Glas erfrischenden Holundersaft noch auf der Terrasse in der Sonne geniessen zu können, bevor die wieder hinter den uns umgebenden Dreitausendern versinkt. Wir sind einfach nur glücklich und irgendwie auch stolz, es doch noch geschafft zu haben und jetzt hier sitzen zu dürfen. Was kann es schöneres geben?? &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Am nächsten Morgen, nach einer wieder weitaus schlaflosen Nacht, ist am gemeinsamen Frühstückstisch wieder Routenplanung angesagt. Auch die Jungs müssen am Sonntag zurück, und müssen daher so wie wir langsam an den Abstieg ins Tal denken. Da liegt es nahe, dass die Pebell-Hütte zu unserem gemeinsamen Etappenziel wird. Allerdings macht uns ein Anruf bei der Hütte schnell einen Strich durch die Rechnung. Dort gibt es nämlich nur ganz wenig Schlafplätze, und die sind schon reserviert. Marisa und ich müssen umdisponieren. Ich wäre gerne noch weiter zur Clara-Hütte gegangen um erst anderntags ganz abzusteigen. Aber vermutlich war es schon besser, gleich abzusteigen, denn bestimmt wäre ich am nächsten Tag auch kaum noch einer Bewegung fähig gewesen, und man hätte mich dann entsorgen müssen. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Ausserdem ist das Wetter heute auch nicht so gut, erst hängen die Wolken noch unter uns, bald aber tauchen wir schon mitten hinein und kommen bis ins Tal hinunter nicht mehr daraus heraus. Unten an der Pebell-Alm kommen wir urplötzlich in einer anderen, befremdlichen Welt an. Wir platzen in ein Panorama wie in einem schlechten Heimatfilm. In grossen Bussen kommen die Tageswanderer hier an und es geht zu wie auf dem Rummelplatz, und wir kommen uns fast deplatziert vor mit unseren 30-l-Rucksäcken. Während wir bei einer letzten Suppe das seltsame Treiben beobachten, kommen wir zu dem Schluss, dass dies sicher nicht unsere letzte Tour gewesen sein wird…&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 24 Sep 2006 19:11:00 +0200</pubDate>
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