Thursday, October 28. 2010
Ich möchte es auch an dieser Stelle nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass ich noch einen Reisepartner suche, der sich mit mir auf die Spuren meiner vergangenen Reise begibt, diesmal jedoch ZU PFERD statt mit dem Motorrad. Derjenige sollte sich mit Pferden auskennen, reiseerfahren, mind. 35 J. alt, logischerweise ungebunden, und möglichst auch Nichtraucher sein. Näheres hier und/oder per email
Monday, April 27. 2009
Jeden 2. Sonntag bringt Calor Latino 2 Stunden lang Nachrichten und Aktuelles aus und über Lateinamerika. Vor gut einem Jahr habe ich dort ein Interview gegeben. Im Nachhinein finde ich es zwar nicht mehr so gut, vieles hätte ich besser beantworten können, aber nachher ist man ja immer schlauer. Also stehe ich zu dem, was mir in dem Moment zu den teilweise für mich neuen und überraschenden Fragen einfiel, ganz falsch ist es ja auch nicht. Inzwischen gibt es das Interview zum Nachhören im Podcast.
Tuesday, December 2. 2008
Es hat eine ganze Weile gedauert, aber nun habe ich aus Bolivien die Nachricht bekommen, dass das Projekt "Alegria y Fe", welches mit meinen Spendengeldern (aus meinem Diavortrag) finanziert werden sollte, erfolgreich umgesetzt werden konnte. Zahlreiche Familien wurden in der Siebdrucktechnik ausgebildet, was dazu beitragen soll, dass sie sich künftig ein eigenes Einkommen schaffen können:  
 
In einem beigefügten Dankesschreiben heisst es unter anderem: The Afilliated Entity received Bs. 2043,37 which was addressed for the serigraphy training of families to continue with the serigraphy workshop "Alegria y Fe" (Happiness and Hope). This workshop was carried out to benefit the most needed families where youngsters and family parents participated, providing them with an option of generating revenues int he future. One more time we thank you for your support. Es freut mich riesig und es bewegt mich sehr, dass ich - vielleicht und hoffentlich - direkt dazu beitragen konnte, etwas in die richtige Richtung zu bewegen.
Wednesday, November 19. 2008
Zur Abwechslung mal was Kulinarisches, auch wenn ich diesbezgl. eine totale Banause bin. Aber ich liebe palta (Avocado), und ich liebe salmón (Lachs). Zu gerne erinnere ich ich immer noch an den köstlichen Lachs, den wir seinerzeit in Puerto Murta bei Señora Yacinta bekommen haben, nachdem er direkt vom Fischer nebenan in ihre Pfanne kam! Trotzdem habe ich mir inzwischen vorgenommen - auch wenn's schwer fällt -, keinen chilenischen Lachs mehr zu essen, weil ich gesehen habe, wie er in den dortigen Lachsfabriken "produziert" wird, und wie mit ihm und der Natur umgegangen wird. Aber es gibt ja auch noch anderen Lachs, und auch wenn das Rezept chilenisch ist, muss der Fisch dazu ja nicht aus Chile stammen. Für den "Salmón con chispa" nehme man also für 4 Portionen: - 240 ml trockener Sekt - 1/4 l Fischbrühe - 1 Stangensellerie, gehackt, mit dem Grün - 1 kleine, fein gehackte Zwiebel - 2 feste Tomaten, geschält und fein gehackt - 2 Lorbeerblätter - 4 Lachsfilets, je 200 g - 60 ml Sahne - 1 TL Zitronensaft - 1 Avocado, geschält und püriert - 1 Bund frische Bunnenkresse, gehackt - 2 EL fein gehackte rote Paprikaschote - 2 EL fein gehackter Schnittlauch
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. In einem Topf den Sekt, die Fischbrühe, Stangensellerie, Tomaten, Zwiebel und Lorbeer 15 Minuten kochen. Durch ein Sieb gießen und die klare Flüssigkeit beiseite stellen. Feste Reste entfernen.
Die Lachsfilets auf einem tiefen Backblech anrichten, mit der Flüssigkeit begießen, mit Alufolie verschließen und 15 Minuten im Backofen garen. Auf einem großen Teller mit Folie bedeckt abkühlen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf abgießen und auf kleiner Flamme bis auf 1/4 l reduzieren.
Den Topf vom Ofen nehmen, Sahne, Avocadopüree und Zitronensaft unterrühren. Abkühlen lassen und beiseite stellen. Die Lachsfilets auf flachen Tellern anrichten, die gehackte Brunnenkresse und Paprikaschote darüberstreuen. Mit Sauce übergießen und kalt servieren. Das Rezept habe ich aus dem Buch "Die chilenische Küche", herausgegeben von Karla Berndt und Birgit Heitfeld
Saturday, October 4. 2008
Ich schau ja immer noch sehr wenig fern, aber das hier ist doch wieder was, was zumindest mal interessant und sehenswert klingt. Ob es das auch wirklich ist muss isch natürlich erst noch rausstellen: Ein dunkles Kapitel südamerikanischer Geschichte bildet den Rahmen für eine tragische Liebesgeschichte, einen Thriller und einen emotionalen Mutter-Tochter-Konflikt zugleich. Das ZDF-Melodram "Mein Herz in Chile" mit Hannelore Elsner, Franco Nero und Bettina Zimmermann beschreibt die Machtergreifung des chilenischen Diktators Augusto Pinochet als persönliche Schicksalsgeschichte. "Eine griechische Tragödie" nennt es die 66-jährige Hauptdarstellerin Elsner. Der Zweiteiler wird an diesem Sonntag und Montag (jeweils 20.15 Uhr) ausgestrahlt. Die ehemalige chilenische Widerstandskämpferin und Ärztin Laura Hansen (Elsner) kehrt 34 Jahre nach dem Militärputsch von 1973 in ihre Heimat zurück, weil ihre Mutter im Sterben liegt. Ihre Tochter Isabel (Zimmermann) reist ihr hinterher und deckt in Santiago die schmerzliche Vergangenheit ihrer Mutter auf. "Es ist ein schlimmes Schicksal, wenn eine Frau die Menschenrechtsverletzungen beim Militärputsch so lange in sich trägt, verdrängt und damit leben muss", sagt Elsner. Die Geschichte habe eine "ganz große emotionale Kraft und eine unglaubliche Wucht". "Man muss immer aufpassen, dass man nicht zu sehr in die Melodramatik rutscht", sagt Regisseur Jörg Grünler ("Neger, Neger, Schornsteinfeger"). Er habe keine Inflation von Tränen gewollt. An emotionalen Szenen hat Grünler dennoch nicht gespart. "Ich denke, die Menschen wollen etwas sehen, wovon sie berührt werden", stimmt ihm Elsner zu, die zuletzt mit dem Kinofilm "Kirschblüten - Hanami" einen großen Erfolg gefeiert hat. Die Geschichte des chilenischen Militärputsches an sich ist emotional genug. Unter dem sozialistischen Präsidenten Salvador Allende war das Land in eine schwere Wirtschaftskrise geraten. Am 11. September 1973 zettelte das chilenische Militär unter Führung von General Augusto Pinochet einen Putsch an. Pinochet herrschte danach 16 Jahre lang als grausamer Diktator. Über 3000 Menschen, oft Linke und Intellektuelle, wurden während seines Regimes getötet, Zehntausende gefoltert. 20 000 Menschen flohen. "In meiner Generation weiß jeder, was während Pinochets Diktatur geschah", erklärt Franco Nero (66). Dass junge Menschen davon erfahren, sei "ein großes Ziel unseres Films." Der italienische Schauspieler wurde in den 60er Jahren als Italowestern-Held "Django" bekannt, hat sich von diesem Image aber längst gelöst. "In Deutschland werde ich überall Django genannt", beschwert er sich. "Dieses Phänomen gibt es nur hier." Im neuen ZDF-Film spielt er Carlos Sanchez, Laura Hansens große Liebe und Sohn eines im Putsch ermordeten Offiziers. "Mein Herz in Chile" zeigt nicht nur schemenhafte Rückblenden auf den gewaltsamen Putsch, sondern oft ein einfach faszinierendes Land. "In Santiago und in Valparaiso habe ich erlebt, mit welcher Leidenschaft und Herzlichkeit in diesem Land gelebt wird", berichtet Produzent Sascha Schwingel. Hannelore Elsner würde Chile gerne auch privat besuchen. "Das Land hat mich total beeindruckt, es ist wunderschön", sagt sie. "Ich wäre gerne nach Patagonien in die Eislandschaften oder in die Wüste gefahren." Und das ist die Webseite dazu: http://meinherzinchile.zdf.de/
Saturday, June 7. 2008
Ist es wirklich schon 3 Jahre her? Tatsächlich, vor 3 Jahren sollte sie ein Konzert geben, das dann leider kurzfristig abgesagt werden musste. Und nun, nach überstandener Krankheit betritt die Stimme des demokratischen Lateinamerikas mit großer Kraft wieder die großen Bühnen der Welt. „La Negra", wie Mercedes Sosa auch genannt wird, ist Argentiniens international geschätzter Weltstar. „Unsere Lieder müssen ein Alarmschrei sein und doch keine Protest- oder Bekenntnislieder. Es sind einfach ehrliche und authentische Lieder aus Alltag, Liebe und Leben", so Mercedes Sosa über sich. Auf ihrer Deutschlandtournee spielt sie u.a. in der Berliner Philharmonie und der Hamburger Musikhalle und eben auch im Gasteig hier in München, am Dienstag, 21. Oktober 08. Ich hab zwar noch keine Ahnung, was im Oktober alles sein wird, aber das kann ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Zwei Karten hab ich schon bestellt. Mal sehen, wen ich dazu mitnehme.
Sunday, May 11. 2008
Warum bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen? Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht, oder so ähnlich. Jedenfalls kam mir die Idee, einen eigenen Clip einzustellen. Er ist noch nicht fertig, es fehlt noch ein einleitender Kommentar und ein paar knappe aber treffende Parolen, für die ich eine männliche Stimme brauche. Das Bildmaterial ist auch nicht das Beste, und nach und nach werde ich die ein oder andere Sequenz austauschen. Weiss auch noch nicht, ob mich die Hintergrundmusik überzeugt... Vorläufig sieht das Ergebnis also so aus: Konstruktive Kritik und Anregungen willkommen!!
Friday, April 18. 2008
Wie schon berichtet, habe ich einen Großteil der Eintrittsgelder aus meinem Vortragsabend am 04.04.08 an das Projekt Renovacion Madre Nino vom CCF in Oruro/Bolivien gespendet. Nun habe ich vom CCF erfahren, wozu genau man dieses Geld verwenden will. Ich habe folgende erfreuliche email erhalten: wir haben aus Bolivien die Nachricht bekommen, dass Ihre Spende für das Training von 4 Familien in der Siebdrucktechnik verwendet werden soll. Die Jugendlichen und Eltern werden in diese Technik geschult, die dann auch für das Bedrucken von T-Shirts dienen kann. So können die Familien anschließend ihre eigenen Produkte anfertigen und zum Verkauf anbieten, was wiederum zur Einkommenssteigerung beitragen kann.
Foto folgt. Bin schon gespannt!!
Thursday, April 10. 2008
Der Vortrag am vergangenen Freitag war ein voller Erfolg. Schon am Mittwoch waren alle 100 Plätze reserviert, und so gab es eine lange Warteliste. Schlussendlich mussten etliche Interessierte enttäuscht wieder von dannen ziehen. Die Sicherheitsbestimmungen liessen einfach nicht mehr Zuschauer zu. Das Gute daran war, dass auf diese Weise ein recht stolzes Sümmchen an Eintrittsgeld zusammen gekommen ist, das großteils als Spende dem Projekt "Renovacion Madre Nino" vom CCF in Oruro/Bolivien zugute kommt. Und weil der Abend ein solcher Erfolg war, wird es nun eine Wiederholung geben. Diesmal lädt der deutsch-bolivianische Freundeskreis "Club Illimani" zum Vortrag ein. Er wird stattfinden am Samstag, den 03.05. 2008 um 19:00 im Pfarrsaal der Kirche St. Joseph in Schwabing. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. In der Pause werden bolivianische Leckerbissen angeboten. Hoffentlich bleibt da für mich auch was über!
Sunday, March 30. 2008
...unter dieser Rubrik des Bogenhausener Anzeigers erschien am 26.03. die folgende Anzeige: 
Wer sich den Vortrag am 04.04. gerne anschauen möchte, dem sei geraten, Karten vorab zu reservieren. Der Saal ist nicht übermäßig groß, und es gibt bereits jetzt etliche Reservierungen. Und 2 Tage später, also am Sonntag, den 06.04., wird es um 14:00 ein Interview geben auf www.calor-latino.de. Ich freu mich inzwischen total auf beide Events.
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