Eigentlich habe ich nur nach diesem Gedicht von Kelly Priest gegoogelt. Dabei bin ich dann auf http://www.psychographium.de gestossen, wo zu jedem Grundtyp und Untertyp Gedichte aufgeführt werden, die für diesen typisch scheinen. Demnach soll ich also ein Handlungstyp (was auch immer das heissen mag) sein, weil mir eben dieses hier nahezu aus der Seele spricht:
.... mit der Zeit lernst du,
daß eine Hand halten nicht dasselbe ist
wie eine Seele fesseln
und dass Liebe nicht anlehnen bedeutet
und Begleitung nicht Sicherheit.
Du lernst allmählich,
daß Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
Und du beginnst,
deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen mit
der Würde des Erwachsenen, nicht
maulend wie ein Kind.
Und du lernst, all deine Straßen
auf dem Heute zu bauen, weil das
Morgen ein zu unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennst du,
daß sogar Sonnenschein die Haut verbrennt,
wenn man zuviel davon abbekommt.
Also bestell deinen Garten und
schmücke selbst dir deine Seele
mit Blumen, statt darauf zu warten,
daß andere dir Kränze flechten.
Und bedenke, daß du wirklich standhalten kannst
... und wirklich stark bist.
Und daß du einen eigenen Wert hast.
(Kelly Priest)