Thursday, October 28. 2010
Ich möchte es auch an dieser Stelle nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass ich noch einen Reisepartner suche, der sich mit mir auf die Spuren meiner vergangenen Reise begibt, diesmal jedoch ZU PFERD statt mit dem Motorrad. Derjenige sollte sich mit Pferden auskennen, reiseerfahren, mind. 35 J. alt, logischerweise ungebunden, und möglichst auch Nichtraucher sein. Näheres hier und/oder per email
Endlich ist unser Fotobuch fertig. Bis zum 27.11. kann man es auch online betrachten, unter folgendem Link: Panoramaweg 100 Der Code dazu lautet 8W7SCK. Viel Spaß beim Gucken. Die Online-Version kommt nicht ganz ans Original heran, denn in echt ist es wirklich gut geworden, genauso wie bereits das letzte von unserer Schweiz-Tour vergangenes Jahr. Ich kann gar nicht oft genug durchblättern. Das liegt natürlich auch daran, daß Tinka so fotogen ist... 
Sunday, August 8. 2010
Nachdem geocities im letzten Herbst schon den Homepage-Dienst eingestellt hat waren meine Seiten seither offline. Inzwischen habe ich meinen Provider gewechselt, ich bin zu 1&1 gegangen, und habe dort nun auch meine eigene Domain bekommen. Man findet mich also jetzt unter almacriolla.de. Den Großteil der alten Inhalte habe ich bereits wieder hochgeladen, aber es ist noch viel Arbeit, bis alles wieder steht. Und vieles muss aktualisiert werden, es ist doch einige Zeit ins Land gegangen, und nichts bleibt wie es war...
Monday, April 27. 2009
Jeden 2. Sonntag bringt Calor Latino 2 Stunden lang Nachrichten und Aktuelles aus und über Lateinamerika. Vor gut einem Jahr habe ich dort ein Interview gegeben. Im Nachhinein finde ich es zwar nicht mehr so gut, vieles hätte ich besser beantworten können, aber nachher ist man ja immer schlauer. Also stehe ich zu dem, was mir in dem Moment zu den teilweise für mich neuen und überraschenden Fragen einfiel, ganz falsch ist es ja auch nicht. Inzwischen gibt es das Interview zum Nachhören im Podcast.
Tuesday, March 31. 2009
Tausche Vicky gegen Tinka. Tinka ist schon da, also muss Vicky jetzt weg: Suzuki DR350SE (Elektrostarter), EZ 02/96, 72000km, Typ SK42B, 22kW, TÜV bis 04/10, Zustand und Optik ok (für das Alter normale Gebrauchs- und Rostspuren, kein Unfall, kein Wettbewerb, lediglich ein Riss im Sitzbankbezug...) Kabelbaum und Zündschloß ausgetauscht, neue Batterie. Frauenmotorrad, nicht im Gelände, aber ganzjährig gefahren. Abzugeben inkl. neuwertigem Satz Reifen und 2. Auspuff. Preis VHB. Fotos und weitere Infos per email.
Saturday, February 21. 2009
Es ist ein Kreis, der sich schließt. Vor über 20 Jahren habe ich meiner Mama ihren ersten Hund geschenkt. Und nun habe ich von ihr die Tinka bekommen. Seit sie die kleine Appenzeller Sennenhündin im September zu sich geholt hat, waren wir am diskutieren, dass dies doch nicht der richtige Hund für sie sei, und dass sie ihr doch besser einen anderen guten Platz suchen soll. Bis Silvester wollte sie sich entscheiden. Dieser Entscheidung hat sie sich dann kurzfristig und völlig überraschend entzogen und sie uns überlassen. Ich nahm Tinka also mit zu mir, vorübergehend. In Ruhe wollte ich ihr einen guten neuen Platz suchen, und sie nicht einfach nur abschieben.
Doch je länger sie bei mir war, und je besser sich der neue gemeinsame Tagesablauf einspielte, umso weniger konnte ich mir vorstellen, sie wieder herzugeben. Und so hat sie schließlich ihr neues Zuhause gefunden: mich gibt es seither nur noch im Doppelpack, und Tinka bleibt bei mir. Ich denke, das ist nicht das schlechteste Schicksal. Im Grunde hat ja sowieso sie mich adoptiert, wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, wie sie gleich auf mich zukam, ohne mich wirklich zu kennen. Aber Tiere sind ja oft die schlaueren Menschen, und sicher hat sie in mir einen Teil meiner Mama wieder gefunden. Ich hatte zunächst Zweifel, ob ich ihr damit wirklich einen Gefallen tue, denn ich arbeite ganztags und ich hab ja nur eine kleine Stadtwohnung. Aber da verbringen wir im Grunde eh nur den gemeinsamen Abend. Tagsüber darf sie mit mir in die Arbeit, draußen auf dem Land, in Neufahrn. Sie darf zwar nicht direkt mit ins Büro, aber sie kann im Lager bei meinem Kollegen bleiben, und für draussen hat sie eine Hundehütte bekommen, die sie auf Anhieb gut angenommen hat. So darf sie den Hof hüten, wo unsere kleine Firma eingemietet ist (das Lager war ehemals der Kuhstall).... Um uns herum haben wir lauter Felder, wo wir unsere Spaziergänge machen, gleich morgens vor der Arbeit, dann in der Mittagspause, und dann nochmal nach Feierabend.
Wir haben viel Spaß zusammen, wir lernen fleissig, und mittlerweile waren wir auch schon ein Wochenende bei den Pferden. Jetzt freuen wir uns schon auf den Sommer, wenn wir zusammen in die Berge gehen können. Und wenn ich mir gelegentlich doch noch Sorgen mache, dann denke ich daran, dass wir uns von Nina Ruge („alles wird gut“) quasi den persönlichen Segen geholt haben, und dass unsere Mama uns sicher ein ganz besonderer Schutzengel sein wird. Ich bin mir sicher, dass sie es auch so gewollt hätte.
Tuesday, December 2. 2008
Es hat eine ganze Weile gedauert, aber nun habe ich aus Bolivien die Nachricht bekommen, dass das Projekt "Alegria y Fe", welches mit meinen Spendengeldern (aus meinem Diavortrag) finanziert werden sollte, erfolgreich umgesetzt werden konnte. Zahlreiche Familien wurden in der Siebdrucktechnik ausgebildet, was dazu beitragen soll, dass sie sich künftig ein eigenes Einkommen schaffen können:  
 
In einem beigefügten Dankesschreiben heisst es unter anderem: The Afilliated Entity received Bs. 2043,37 which was addressed for the serigraphy training of families to continue with the serigraphy workshop "Alegria y Fe" (Happiness and Hope). This workshop was carried out to benefit the most needed families where youngsters and family parents participated, providing them with an option of generating revenues int he future. One more time we thank you for your support. Es freut mich riesig und es bewegt mich sehr, dass ich - vielleicht und hoffentlich - direkt dazu beitragen konnte, etwas in die richtige Richtung zu bewegen.
Wednesday, November 19. 2008
Zur Abwechslung mal was Kulinarisches, auch wenn ich diesbezgl. eine totale Banause bin. Aber ich liebe palta (Avocado), und ich liebe salmón (Lachs). Zu gerne erinnere ich ich immer noch an den köstlichen Lachs, den wir seinerzeit in Puerto Murta bei Señora Yacinta bekommen haben, nachdem er direkt vom Fischer nebenan in ihre Pfanne kam! Trotzdem habe ich mir inzwischen vorgenommen - auch wenn's schwer fällt -, keinen chilenischen Lachs mehr zu essen, weil ich gesehen habe, wie er in den dortigen Lachsfabriken "produziert" wird, und wie mit ihm und der Natur umgegangen wird. Aber es gibt ja auch noch anderen Lachs, und auch wenn das Rezept chilenisch ist, muss der Fisch dazu ja nicht aus Chile stammen. Für den "Salmón con chispa" nehme man also für 4 Portionen: - 240 ml trockener Sekt - 1/4 l Fischbrühe - 1 Stangensellerie, gehackt, mit dem Grün - 1 kleine, fein gehackte Zwiebel - 2 feste Tomaten, geschält und fein gehackt - 2 Lorbeerblätter - 4 Lachsfilets, je 200 g - 60 ml Sahne - 1 TL Zitronensaft - 1 Avocado, geschält und püriert - 1 Bund frische Bunnenkresse, gehackt - 2 EL fein gehackte rote Paprikaschote - 2 EL fein gehackter Schnittlauch
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. In einem Topf den Sekt, die Fischbrühe, Stangensellerie, Tomaten, Zwiebel und Lorbeer 15 Minuten kochen. Durch ein Sieb gießen und die klare Flüssigkeit beiseite stellen. Feste Reste entfernen.
Die Lachsfilets auf einem tiefen Backblech anrichten, mit der Flüssigkeit begießen, mit Alufolie verschließen und 15 Minuten im Backofen garen. Auf einem großen Teller mit Folie bedeckt abkühlen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf abgießen und auf kleiner Flamme bis auf 1/4 l reduzieren.
Den Topf vom Ofen nehmen, Sahne, Avocadopüree und Zitronensaft unterrühren. Abkühlen lassen und beiseite stellen. Die Lachsfilets auf flachen Tellern anrichten, die gehackte Brunnenkresse und Paprikaschote darüberstreuen. Mit Sauce übergießen und kalt servieren. Das Rezept habe ich aus dem Buch "Die chilenische Küche", herausgegeben von Karla Berndt und Birgit Heitfeld
Saturday, October 4. 2008
Ich schau ja immer noch sehr wenig fern, aber das hier ist doch wieder was, was zumindest mal interessant und sehenswert klingt. Ob es das auch wirklich ist muss isch natürlich erst noch rausstellen: Ein dunkles Kapitel südamerikanischer Geschichte bildet den Rahmen für eine tragische Liebesgeschichte, einen Thriller und einen emotionalen Mutter-Tochter-Konflikt zugleich. Das ZDF-Melodram "Mein Herz in Chile" mit Hannelore Elsner, Franco Nero und Bettina Zimmermann beschreibt die Machtergreifung des chilenischen Diktators Augusto Pinochet als persönliche Schicksalsgeschichte. "Eine griechische Tragödie" nennt es die 66-jährige Hauptdarstellerin Elsner. Der Zweiteiler wird an diesem Sonntag und Montag (jeweils 20.15 Uhr) ausgestrahlt. Die ehemalige chilenische Widerstandskämpferin und Ärztin Laura Hansen (Elsner) kehrt 34 Jahre nach dem Militärputsch von 1973 in ihre Heimat zurück, weil ihre Mutter im Sterben liegt. Ihre Tochter Isabel (Zimmermann) reist ihr hinterher und deckt in Santiago die schmerzliche Vergangenheit ihrer Mutter auf. "Es ist ein schlimmes Schicksal, wenn eine Frau die Menschenrechtsverletzungen beim Militärputsch so lange in sich trägt, verdrängt und damit leben muss", sagt Elsner. Die Geschichte habe eine "ganz große emotionale Kraft und eine unglaubliche Wucht". "Man muss immer aufpassen, dass man nicht zu sehr in die Melodramatik rutscht", sagt Regisseur Jörg Grünler ("Neger, Neger, Schornsteinfeger"). Er habe keine Inflation von Tränen gewollt. An emotionalen Szenen hat Grünler dennoch nicht gespart. "Ich denke, die Menschen wollen etwas sehen, wovon sie berührt werden", stimmt ihm Elsner zu, die zuletzt mit dem Kinofilm "Kirschblüten - Hanami" einen großen Erfolg gefeiert hat. Die Geschichte des chilenischen Militärputsches an sich ist emotional genug. Unter dem sozialistischen Präsidenten Salvador Allende war das Land in eine schwere Wirtschaftskrise geraten. Am 11. September 1973 zettelte das chilenische Militär unter Führung von General Augusto Pinochet einen Putsch an. Pinochet herrschte danach 16 Jahre lang als grausamer Diktator. Über 3000 Menschen, oft Linke und Intellektuelle, wurden während seines Regimes getötet, Zehntausende gefoltert. 20 000 Menschen flohen. "In meiner Generation weiß jeder, was während Pinochets Diktatur geschah", erklärt Franco Nero (66). Dass junge Menschen davon erfahren, sei "ein großes Ziel unseres Films." Der italienische Schauspieler wurde in den 60er Jahren als Italowestern-Held "Django" bekannt, hat sich von diesem Image aber längst gelöst. "In Deutschland werde ich überall Django genannt", beschwert er sich. "Dieses Phänomen gibt es nur hier." Im neuen ZDF-Film spielt er Carlos Sanchez, Laura Hansens große Liebe und Sohn eines im Putsch ermordeten Offiziers. "Mein Herz in Chile" zeigt nicht nur schemenhafte Rückblenden auf den gewaltsamen Putsch, sondern oft ein einfach faszinierendes Land. "In Santiago und in Valparaiso habe ich erlebt, mit welcher Leidenschaft und Herzlichkeit in diesem Land gelebt wird", berichtet Produzent Sascha Schwingel. Hannelore Elsner würde Chile gerne auch privat besuchen. "Das Land hat mich total beeindruckt, es ist wunderschön", sagt sie. "Ich wäre gerne nach Patagonien in die Eislandschaften oder in die Wüste gefahren." Und das ist die Webseite dazu: http://meinherzinchile.zdf.de/
Sunday, September 21. 2008
Eigentlich wollte ich ja wieder den Tiroler Lamatrail mitgehen. Aber es sollte anders kommen. Zum Glück. Denn so hab ich die Hacienda del Piero von Alex und Larissa entdeckt, und konnte mit und bei ihnen eine traumhafte Gaucho-Woche im Burgenland verbringen. Dabei konnte ich nicht nur entspannte Ausritte durch abwechslungsreiche Gegenden geniessen, so ganz nebenbei habe ich noch gelernt, wie man sein Pferd richtig aufzäumt, ich habe mein erstes eigenes Kaminfeuer angezündet und hab damit meine Cabaña im Pueblo eingeheizt, und während wir abends in familiärer und fröhlicher Runde gemütlich in der Cantina beisammen sassen, hätte ich sogar noch fast den 3-Nationen-Cup im Poker gewonnen. Obwohl sonst schon überall der Herbst Einzug gehalten hat, ging sich hier im Südburgenland doch noch ein Abend am Lagerfeuer aus, mit original Schweizer Käsefondue, spendiert von den Dauergästen Susi und Willy, die sich mit ihren 2 Pferden und ihrem Hund gleich für 6 Wochen eingemietet haben. Dagegen war meine Woche natürlich viel zu kurz und viel zu schnell vorbei. Aber ich werde sicher wiederkommen!!
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